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In stiller Waldeseinsamkeit sei gegrüßt Maria

Theresia Berg legte die papierenere Grundlage für eine Kapelle

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In Drolshagen wird erzählt, ein Windstoß habe Theresia Berg (1861-1929) eines Tages beim Hüten oder Holzholen ein zerknittertes Marienbildchen zugeweht. Die einfache, aber fromme Frau heftet das Bildchen mit ihrer Haarnadel an einen Baum, um hier fortan zu beten und frische Blumen abzulegen. Als das papierne Bild zerfiel ersetzte sie es durch eine einfache Marienfigur vom Typ “Fatima”.  Während des Ersten Weltkriegs nahmen weitere Drolshagener den versteckten Ort privater Marienverehrung an und wanderten mit ihren Sorgen in den Wald von Hünkesohl. In Erinnerung an diesen friedlichen Ort gelobte ein der Soldat August Bone, dass er den Gebetsort im Hünkesohl ausbauen und pflegen wolle, wenn er gesund die Heimat wiedersehe. Bereits 1919 errichteten eine Reihe junger Männer aus Birkenstämmen ein strohgedecktes Kapellchen und stellten auf dem Hanggelände Bänke auf. August Bone pflegte die Anlage bis ins hohe Alter.